US-Außenministerium: Gespräche auf hoher Ebene mit Russland sind noch nicht möglich. Der IWF geht davon aus, dass der Krieg mindestens bis zum Ende des Jahres andauern wird.


US-Außenminister Marco Rubio erklärte, es sei zu früh, um Gespräche auf hoher Ebene zwischen den USA und Russland zu erwarten. Im Moment bewerte das Weiße Haus die Reaktion des Kremls auf die Bemühungen Washingtons zur Beendigung des Krieges in der Ukraine, und es seien „weitere Fortschritte auf technischer Ebene“ erforderlich.
In der Zwischenzeit stellte der IWF fest, dass der Krieg in der Ukraine laut der aktualisierten Basisprognose in den letzten Monaten des Jahres 2025 beendet werden könnte, obwohl „die Risiken weiterhin außergewöhnlich hoch sind“.
Ein Mitglied des russischen Verhandlungsteams erklärte, dass ein Waffenstillstand bis zum Ende dieses Jahres nicht zustande kommen wird. In diesem Zusammenhang bezeichnete Grigorij Karasin, der Vorsitzende des Ausschusses für internationale Angelegenheiten des Föderationsrates, die Gespräche mit den USA als „ruhig“ und „konstruktiv“, räumte aber ein, dass sie nur begrenzt erfolgreich waren.
Admiral Giuseppe Cavo Dragone, Vorsitzender des NATO-Militärausschusses, merkte jedoch an, dass ein unwirksames Friedensabkommen schlimmer sein könnte als gar kein Frieden. Er wies darauf hin, dass ein eingefrorener Konflikt das schlimmste Szenario wäre, und dass sich die derzeitigen Bemühungen auf eine echte und nachhaltige Lösung des Konflikts konzentrieren sollten.