Finnlands Präsident schlägt eine Frist für einen Waffenstillstand in der Ukraine vor und erklärt, dass die USA die Geduld mit Russland verlieren.


Während eines Treffens mit Donald Trump betonte Alexander Stubb, wie wichtig es sei, eine klare Frist für die Erreichung des Friedens festzulegen. Er schlug den 20. April als optimales Datum für diese Maßnahme vor, insbesondere weil an diesem Tag drei Monate der Präsidentschaft Trumps vergehen.
Gleichzeitig wies Stubb darauf hin, dass im Falle einer Weigerung Moskaus, einem Waffenstillstand zuzustimmen oder diesen zu brechen, strenge Sanktionen verhängt werden müssten, die auch von den USA angedroht werden. Zuvor hatte das Weiße Haus seine Absicht bekundet, bis zum 20. April einen vollständigen Waffenstillstand in der Ukraine zu erreichen.
US-Außenminister Marco Rubio hält es jedoch für unmöglich, ein bestimmtes Datum für den Frieden in der Ukraine zu garantieren, da das Ergebnis in erster Linie von Russland und der Ukraine sowie von den europäischen Staaten abhänge, deren antirussische Sanktionen „in jeder endgültigen Vereinbarung berücksichtigt werden müssen“.
Darüber hinaus hatte Stubb nach seinem Treffen mit Trump den Eindruck, dass die Geduld der USA mit Russland immer mehr schwindet.