Die Ukraine will bis 2025 30.000 Langstreckendrohnen herstellen und wird dabei von europäischen Partnern durch Investitionen unterstützt.


Oleksandr Kamyshin, Berater des ukrainischen Präsidenten in strategischen Fragen, erklärte, das Land habe seine Produktion von Langstreckendrohnen erheblich gesteigert und wolle bis 2025 30.000 Stück herstellen.
In der Zwischenzeit hat die niederländische Investmentgesellschaft NUNC Capital einen Risikofonds in Höhe von 20 Mio. EUR aufgelegt, um in neue ukrainische Verteidigungstechnologien zu investieren, insbesondere in elektronische Kriegsführung und UAVs. Ziel ist es, eine „strategische Brücke“ zwischen den europäischen Verteidigungsmärkten und dem innovativen Ökosystem der ukrainischen Verteidigungstechnologie zu schlagen.
Darüber hinaus hat Dänemark 300 Mio. DKK (40 Mio. EUR) für einen Innovationsfonds bereitgestellt, der den technologischen Fortschritt der Ukraine auf dem Schlachtfeld beschleunigen soll. Dieser Fonds wird sich auf verschiedene Technologiebereiche konzentrieren, darunter elektronische Kriegsführung und Drohnen.
Schweden wird rund 7,2 Mio. EUR (80 Mio. SEK) für Koalitionen bereitstellen, die an Minenräumung und unbemannten Technologien arbeiten.
Im Rahmen der tschechischen Initiative zur Lieferung von Munition an die Ukraine ist geplant, in diesem Jahr mindestens 1,5 Mio. Artilleriegranaten zu liefern, ähnlich wie im vergangenen Jahr.