Selenskyj sprach auf der Münchner Sicherheitskonferenz, und das sind die wichtigsten Aussagen:
Über ein Friedensabkommen: Damit ein Friedensabkommen den Krieg beenden kann, muss es sowohl von der Ukraine als auch von den USA unterstützt werden. Auch die Stimme Europas in den Verhandlungen ist von entscheidender Bedeutung – und es ist wichtig, dass Europa einen Platz am Tisch hat und nicht „irgendwo hinter den Kulissen“. Darüber hinaus wird die Ukraine keinem Friedensabkommen zustimmen, das ohne ihre Beteiligung geschlossen wird, und sie wird die besetzten Gebiete niemals als russisch anerkennen.
Zu einem Treffen mit Putin: „Ich bin bereit, mich mit einem Russen – Putin – zu treffen. Aber erst, nachdem mit US-Präsident Donald Trump ein Plan entwickelt wurde, der den Krieg beenden wird.“
Über den Gipfel in Kyjiw: Selenskyj lud die westlichen Staats- und Regierungschefs ein, sich am 24. Februar, dem dritten Jahrestag der russischen Invasion, in Kyjiw und online zu treffen, um die nächsten Schritte in Bezug auf Sicherheitsgarantien und die künftige gemeinsame Politik zu besprechen. „Ich glaube nicht an Sicherheitsgarantien ohne Amerika, sie werden schwach sein. Aber Amerika wird keine Garantien geben, wenn die europäischen Garantien nicht stark sind“, sagte Selenskyj.
Zur NATO-Mitgliedschaft: Der Präsident betonte, dass er die Mitgliedschaft der Ukraine in der NATO nicht von der Tagesordnung ausschließen werde.