Nach Angaben des Instituts für Agrarökonomie könnte das Volumen der landwirtschaftlichen Bruttoproduktion im Jahr 2025 um 3% gegenüber 2024 steigen. Dieser positive Trend wird auf eine gewisse Stabilisierung des gesamten Sektors und die allmähliche Anpassung der Landwirte an die Herausforderungen, die sich aus den Kriegsfolgen ergeben, zurückgeführt.
Das für 2025 prognostizierte Volumen der landwirtschaftlichen Bruttoerzeugung bleibt jedoch deutlich unter dem Wert von 2021 (-19,1%) und liegt auch 2,6% unter dem Wert von 2023. Bei der pflanzlichen Erzeugung wird mit einem Anstieg der Bruttoproduktion um 3,4% gegenüber dem Vorjahr gerechnet, der durch die Ausweitung des Ölsaatenanbaus, verbesserte Maiserträge und mögliche Fortschritte bei den landwirtschaftlichen Technologien unterstützt wird. Gleichzeitig könnten die Erträge bestimmter Kulturen, insbesondere von Raps und Roggen, aufgrund der erwarteten ungünstigen Witterungsbedingungen zurückgehen.
Die tierische Erzeugung wird den Prognosen zufolge gegenüber 2024 um 1,5% zunehmen, wobei ein bemerkenswerter Anstieg bei der Geflügel- (+5,5%) und Schweinefleischproduktion (+4,6%) zu verzeichnen ist, während für andere Produktionsbereiche, insbesondere Rindfleisch (-12%) und Wolle (-29,3%), Rückgänge erwartet werden.